Aus der FAQ · Ausführliche Antwort

Was unterscheidet meine WordPress-Lösung von Baukästen wie Wix oder Squarespace?

Der Unterschied beginnt bei der Frage, wem die Website gehört, nicht beim Preis. Hier steht, was das beim Umzug, bei der Ladezeit und bei der Gestaltung konkret bedeutet, was WordPress an Pflege mitbringt und wann der Baukasten die bessere Entscheidung ist.

Meine Lösung und ein Baukasten setzen beide auf bewährte Bausteine. Der Unterschied liegt darin, wem die Website gehört und was passiert, wenn du mit ihr woanders hin willst. Mit WordPress liegen deine Inhalte in deiner eigenen Datenbank. Du kannst sie exportieren und zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Bei Wix ist ein vollständiger Export gar nicht vorgesehen, Squarespace liefert eine XML-Datei ohne Design, ohne Shop und ohne die meisten Seitentypen. In beiden Fällen baust du die Seite andernorts neu auf. Dazu kommt die Ladezeit: Baukästen liefern ein festes Gerüst mit, das auch das mitbringt, was deine Seite nie braucht, und du entscheidest nicht mit, was davon lädt.

Und die Gestaltung: Ein Baukastenthema sieht aus wie tausend andere Seiten, dein Auftritt bekommt bei mir eigene Farben, eigene Schrift und einen Aufbau, der zu deinen Leistungen passt. Und ehrlich gesagt: Für eine einfache Visitenkartenseite, die du selbst zusammenklickst und die für dein Geschäft keine große Rolle spielt, ist ein Baukasten die günstigere Lösung. Ich verkaufe dir nicht die kompliziertere Variante, wenn die einfache reicht.

Das ist die ausführliche Fassung. Die Kurzantwort und alle anderen Fragen stehen im FAQ-ÜberblickWas unterscheidet deine Lösung von Baukasten-Anbietern wie Wix oder Squarespace?Mit WordPress liegen deine Inhalte in deiner eigenen Datenbank, beim Umzug wandern Dateien und Datenbank komplett mit. Wix sieht keinen vollständigen Export vor, Squarespace liefert eine XML-Datei ohne Design und ohne Shop-Seiten: In beiden Fällen baust du die Seite neu auf. Beim Tempo gewinnt nicht automatisch WordPress, im Schnitt liegen Baukästen sogar vorn. Der Unterschied ist, wer bestimmt, was lädt, und ich messe gegen 2,5 Sekunden Largest Contentful Paint. Für eine Visitenkartenseite ist ein Baukasten günstiger..

Was ein Website-Baukasten ist, und was er dir verspricht

Wix, Squarespace, Jimdo und GoDaddy sind Mietsysteme: Bauen, Hosting und Pflege stecken zusammen in einem Abo, die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Du zahlst monatlich oder jährlich, und im Gegenzug erledigt der Anbieter im Hintergrund, was sonst Arbeit macht: Server, Updates, Erreichbarkeit. Das Versprechen „schnell online, ohne Technikkenntnisse“ hält für einfache Zwecke. Für eine erste Visitenkarte im Netz kann ein Baukasten reichen.

Was du dafür gibst, ist Kontrolle über die drei Dinge, die deine Website ausmachen: Inhalte, Design und Speicherort. Alle drei liegen in einem System, das dir nicht gehört. Solange das Abo läuft, merkst du davon nichts. Spürbar wird es, wenn der Anbieter die Preise erhöht, wie Squarespace 2026 quer über alle Tarife um 19 bis 26 Prozent (öffnet in neuem Tab), wenn du eine Funktion willst, die es dort nicht gibt, oder wenn der Dienst eingestellt wird. Das ist der Kern des Baukastens, mehr dazu im Glossar unter Website-BaukastenEin Mietsystem wie Wix oder Jimdo, bei dem Bauen, Hosting und Pflege in einem Abo stecken..

Umzug und Export: der Unterschied, der erst später wehtut

WordPress speichert deine Inhalte in einer Datenbank, die auf deinem eigenen Hosting läuft. Beim Umzug wandern Dateien und Datenbank vollständig zum neuen Hoster, Design und Struktur inklusive, und die Domain nimmst du mit. Das ist Routine und dauert je nach Anbieter ein bis drei Werktage, deine alte Seite bleibt in dieser Zeit erreichbar.

Wix sagt das selbst (öffnet in neuem Tab): Es gibt Teil-Exporte, etwa Blogbeiträge oder Shop-Produkte als Rohdaten, aber Layout, Design und Verknüpfungen bleiben im System. Squarespace hat einen Export, allerdings einen beschnittenen: eine XML-Datei mit Text- und Bildblöcken, ohne eigenes CSS, ohne Shop- und Portfolio-Seiten und mit nur einem Blog (öffnet in neuem Tab), Bilder nur als Verweis. In beiden Fällen bedeutet ein Wechsel in der Praxis einen Neuaufbau, Seite für Seite. Das ist kein Vorwurf an die Anbieter, es ist die Logik des Geschäftsmodells: Die Website ist Teil des Abos, nicht dein Eigentum.

Ich baue deshalb so, dass dir niemand etwas wegnehmen kann. Domain und Hosting laufen auf deinen Namen, laufend zahlst du direkt beim Anbieter, je nach Tarif zusammen etwa 60 bis 250 € im Jahr. Verträge und Zugänge gehören dir, nicht mir. Wie das im Detail aussieht, steht in der Antwort auf die Frage, ob du dich um Hosting und Domain selbst kümmern musstMuss ich mich um Hosting und Domain kümmern?Nur wenn du willst. Ich kann das komplett übernehmen: Hoster mit Standort in Deutschland auswählen, Domain registrieren, SSL einrichten, WordPress installieren und absichern, tägliches Backup aufsetzen. Laufend zahlst du für Domain und Hosting zusammen je nach Anbieter 60 bis 250 € im Jahr, direkt beim Anbieter und auf deinen eigenen Namen. Die Verträge gehören dir, nicht mir. Bestehendes Hosting kannst du weiternutzen..

Ladezeit: entscheidend ist, wer bestimmt, was lädt

Ein Baukasten ist für jede Website gebaut, die es theoretisch geben könnte: mit Galerien, Shops, Buchungsmodulen, Slidern und Animationen. Teile dieses Gerüsts laden mit, egal ob deine Seite sie nutzt.

Trotzdem wäre „WordPress ist schneller“ eine bequeme Halbwahrheit, und ich sage dir lieber die ganze Wahrheit. Im Durchschnitt ist das Gegenteil der Fall. Die Felddaten aus echten Chrome-Besuchen (öffnet in neuem Tab) zeigen für Juli 2026:

Anteil der Seiten, die die Core Web Vitals auf dem Handy bestehen (httparchive, Juli 2026)
SystemCore Web Vitals bestanden
Wix 80 %
Squarespace 72 %
WordPress knapp 50 %

Der Grund ist die Kehrseite des Mietsystems. Wix kontrolliert Hosting, Theme und Bildauslieferung in einer Hand, WordPress läuft auf allem, vom Drei-Euro-Paket bis zum ausgebauten Server. WordPress hat die höhere Decke und den tieferen Boden.

Der Durchschnitt sagt nur nichts über deine Seite. Ich messe das Ergebnis vor dem Livegang gegen die Core Web Vitals, meine obere Grenze ist der Largest Contentful Paint bei 2,5 Sekunden (öffnet in neuem Tab), genau die Schwelle, ab der Google eine Seite nicht mehr als schnell bewertet. Ladezeit wirkt doppelt: Besuchende warten ungern, und die Suche berücksichtigt sie bei der Bewertung. Darüber bestimmen bei WordPress wir beide, beim Baukasten der Anbieter. Wenn deine Seite nach zwei Jahren leichter werden soll, ist das bei WordPress ein Umbau. Beim Baukasten heißt es, auf den Anbieter zu warten.

Gestaltung: dein Auftritt passt zu dir, nicht zum System

Ein Baukasten bietet dir die Gestaltung, die sein System kennt: feste Layout-Raster, eine Auswahl an Schriften, vorgefertigte Sektionen. Das Ergebnis sieht schnell aus wie viele andere Seiten in deiner Branche, und der Aufbau folgt der Logik des Systems, nicht der deiner Leistungen.

Auch ich arbeite mit wiederverwendbaren Bausteinen, statt bei jedem Projekt bei null anzufangen. Das sage ich offen, denn es macht die Arbeit planbar und günstig. Der Unterschied zum Baukasten ist, dass diese Bausteine auf deine Marke abgestimmt werden: Farbwelt, Typografie und ein Aufbau, der deine Leistungen in die Reihenfolge bringt, in der deine Kundschaft sie sucht. Und sie liegen nicht in einem Abo fest. Willst du in zwei Jahren etwas umbauen, ändere ich eine Komponente, statt dass du die Seite neu klickst.

Was WordPress an Arbeit mitbringt, die der Baukasten für dich erledigt

Der Baukasten rechnet die Pflege in dein Abo ein: Updates, Backups und Sicherheit laufen im Hintergrund, ohne dass du dich kümmerst. WordPress ist kein Selbstläufer. Core, Theme und Plugins müssen aktuell gehalten werden. Der weit überwiegende Teil der Schwachstellen steckt dabei nicht in WordPress selbst, sondern in Plugins: 91 Prozent aller 2025 gemeldeten Lücken (öffnet in neuem Tab), im Kern nur sechs, alle mit niedriger Priorität. Dazu kommen automatisierte Angriffe auf schwache Zugangsdaten. Beides trifft Seiten, die einfach dastehen, nicht Seiten, die jemand gezielt aussucht. Das ist kein Grund gegen WordPress, aber einer dafür, die Pflege ernst zu nehmen.

Ich halte die Angriffsfläche deshalb von Anfang an klein: Viele Funktionen löse ich direkt im Theme statt per Plugin, der Login wird abgesichert, und es läuft ein tägliches Backup. Wie ich Plugins dosiere und WordPress sicher halte, steht in der Antwort auf die Frage, wie viele Plugins ich installiere und ob WordPress sicher istWie viele Plugins installierst du, und ist WordPress sicher?So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Viele Funktionen löse ich direkt im Theme statt per Plugin, das hält die Seite schlank und reduziert die Angriffsfläche. WordPress ist sicher, wenn es gepflegt wird. Ich halte Core, Theme und Plugins aktuell, setze auf sichere Hosting-Konfiguration, HTTPS, Backups und Monitoring.. Wenn die Seite live ist, hast du zwei Wege: Ich übernehme die Wartung, oder du machst es selbst und ich weise dich vorher in Texte und Bilder ein. Abhängigkeit von mir ist nicht mein Geschäftsmodell. Mehr dazu in der Antwort auf die Frage, ob du die Website später selbst pflegen kannstKann ich die Website später selbst pflegen?Ja, genau dafür nutze ich WordPress. Brauchst du das, zeige ich dir nach der Fertigstellung, wie du Texte änderst, Bilder austauschst und Beiträge veröffentlichst, an deiner fertigen Website statt an einer Demo. Die Anleitung mit Screenshots aus deinem eigenen Backend bekommst du ohnehin. Abhängigkeit von mir ist nicht mein Geschäftsmodell. Wer keine Zeit hat, gibt es ab: die Inhaltspflege übernimmt Texte, Bilder und Beiträge, die Website-Wartung den technischen Teil..

Unsicher, welcher Fall deiner ist?

Eine halbe Stunde am Telefon oder per Video, kostenlos und unverbindlich. Ich sage dir darin auch, wenn ein Baukasten für deinen Zweck reicht.

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Wann der Baukasten die bessere Wahl ist, und wie du entscheidest

Drei Fragen sortieren die Entscheidung:

  1. Visitenkarte oder Anfragen?

    Soll die Website vor allem zeigen, dass es dich gibt, oder soll sie Anfragen bringen?

  2. Selbst geklickt oder gebaut?

    Klickst du die Seite selbst zusammen, oder baut sie jemand, der darauf achtet, wie sie wirkt?

  3. Wie wichtig ist der Auftritt?

    Spielt der Auftritt für dein Geschäft eine große Rolle, oder ist er Beiwerk?

Trifft zu: einfache Seite, selbst geklickt, keine große Rolle. Dann ist der Baukasten die günstigere Lösung. Soll die Website dagegen Anfragen bringen, bei der Suche in deiner Region auftauchen und mitwachsen, wenn du Leistungen, Referenzen oder Inhalte ausbaust, spricht alles für ein System, das dir gehört.

Meine Standardlösung ist WordPress, weil sie dir die Inhalte lässt und sich deinen Anforderungen anpasst statt umgekehrt. Für besonders schlanke Auftritte baue ich auch mit Grav. Was bei der WordPress-Lösung bei mir alles dazugehört, steht unter WordPress-Komplettlösung.

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